JK-MS I 2027: – N E U – Jahreskurs Messiesyndrom: Sammeln – Horten – Stapeln und was nun?

alle Interessierte, direkt und indirekt Betroffene, Angehörige, Profis

03.02.2027 
21.04.2027
30.06.2027
25.08.2027  

jeweils 17:00 – 20:00 Uhr

Muskauer Str. 8. 02906 Niesky

Maike Behn

Maike Behn und Team

380,00 Euro
Einmalig und zu Beginn auf Rechnungslegung zu überweisen.

Beschreibung

Grundlagen: Das Messiesyndrom

Ein Workshop im Oktober 2026, im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit, hat großes Interesse geweckt. Eine Teilnehmerin: „Ich habe erwartet, dass wir hier Aufräumtipps bekommen“.

Viele fragen sich vielleicht: „Wieso tun liebenswerte, intelligente und oft beruflich erfolgreiche Menschen so etwas?“ Auch die Betroffenen stecken in einem Dilemma. Sie wissen, dass es zu viel ist, was sie dort tun oder besitzen, und doch müssen sie weitermachen.

Dieser präventive Jahreskurs möchte ein Verständnis für die Menschen mit einer Messiethematik wecken. Wir wollen das Symptom als Bewältigungsstrategie von Belastungen begreifen und dessen Funktion und tiefere Bedeutung erkennen.

Hinter einer sogenannten Wertbeimessungsstörung verbergen sich schmerzhafte Ursachen, die meist in negativen Bindungserfahrungen der Kindheit zu suchen sind. Dieser Jahreskurs macht diese Zusammenhänge transparent.

Die Lebenswunde besteht oft darin, dass ein Kind ohne stabile Bezugspersonen aufwachsen und aufgrund der häuslichen Situation unsichtbar sein musste. Dem liegen schmerzhafte Erfahrungen zugrunde, nicht gesehen und gezwungen worden zu sein. Es gab keinen angemessenen Raum in dem das Kind gesehen, gehört und wahrgenommen wurde.

Durch die sogenannte Reinszenierung – also das unbewusste Wiederholen des Schmerzpunkts – kann es in unterschiedlichen Ausprägungen zu Symptomen des Stapelns, Hortens und Sammelns kommen. Dabei werden mangelnde und beengende Entfaltungsmöglichkeiten wiederholt, wodurch man sich selbst (sowie anderen) den Raum nimmt.

Schwerpunkte

  • Bindungsstörungen:
    Bedeutung von Bindung,
    Sturkturlosigkeit
    Auswirkungen im Erwachsenenalter
  • Identität und Transgenerationale Traumaweitergabe
  • DDR-Erbe im Messiesyndrom
  • Loslassen und Platz einnehmen

Voraussetzung

  • Schweigepflicht
  • Sich einbringen
  • Bereitschaft an Übungen teilzunehmen
  • Verbindliche Teilnahme an allen vier Kursen

Sonstiges

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Um verbindliche Teilnahme wird gebeten.

Am Ende des Kurses erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung vom Trauminstitut für Prävention und Seelsorge.

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